Physioteam Würzburg
 

Krankengymnastik Was ist was? · K
Physiotherapie bei Funktionsstörungen des

Kiefergelenkes

Störungen in der Funktion der Wirbelsäule und der Kiefergelenke bedingen sich häufig gegenseitig.
In diesem Zusammenhang können anhaltende Nacken-und Schulterbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne, Gesichtsschmerzen, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen der Kiefergelenke entstehen, die anderen Symptomen wie Tinnitus, Ohrenschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Zahnschmerzen (obwohl der Zahn selbst in Ordnung ist) den Weg bahnen.

Diese Beschwerden gehen oft auf komplexe Verknüpfungen im Körper zurück, die es notwendig machen, den menschlichen Organismus als Einheit zu verstehen und zu behandeln.

Ursachen für Kiefergelenksprobleme können sein

  • Haltungsschwächen
  • Unfälle, z.B. Schleudertrauma
  • Stress (Zähne zusammenbeißen)
  • Störungen in der Verzahnung, Zahnlücken im Seitenzahnbereich
  • Zu hohe oder zu tiefe Zahnfüllungen
  • Langandauernde Zahnbehandlungen
  • Rheumatische Erkrankungen (Fibromyalgie, M.Bechterew)

Für die Behandlung ist es wichtig, die gestörte Funktion der Muskel-und Gelenkketten zu erkennen und zu behandeln. Die Zusammenarbeit mit einem Zahnarzt oder Kieferorthopäden ist sinnvoll und notwendig, um eventuell vorhandene Störungen im Zahnbereich zu korrigieren.

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Klinisch orientierte Psychomotorik / KOPM

Die KOPM ist eine Methode zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Sie baut auf einem ganzheitlichen Ansatz auf, d.h. sie sieht den Menschen als Einheit aus Körper-Seele-Geist.

Bewegung und Wahrnehmung sind eng aufeinander bezogen und miteinander verwoben. Sie haben sowohl im Lernverhalten (später auch in der Schule!) als auch in der gesamten Entwicklung des Kindes einen bestimmenden Einfluß und sind nicht voneinander trennbar.

Grundlegend ist die Vorstellung, dass Kinder über Sinneswahrnehmung ihre Umwelt erfahren und mit Handlungen reagieren, welche wiederum die Umwelt beeinflussen. Die KOPM versucht durch eine gezielte Beeinflussung der Wahrnehmung und Handlung des Kindes auf dessen Persönlichkeit einzugehen und diese zu fördern. Das Kind soll befähigt werden, sich sinnvoll mit sich selbst (Körpererfahrungen), seiner dinglichen (Materialerfahrungen) und personalen (Sozialerfahrungen) Umwelt auseinanderzusetzen und entsprechend zu handeln.

Durch entsprechende entwicklungs- und kindgemäße Übungsangebote soll das Kind eine weitgehend selbständige Handlungsfähigkeit/ Handlungskompetenz erlangen. Im Rahmen der psychomotorischen Behandlung lernt das betroffene Kind, sich mit seinen Stärken und Schwächen realistischer einzuschätzen, mehr Selbstbewußtsein zu entwickeln und sich als Persönlichkeit darzustellen und zu akzeptieren. Die Beratung und das Gespräch mit den Eltern des Kindes, sowie seinen Bezugspersonen gehören zum unverzichtbaren Bestandteil der psychomotorischen Behandlung.

Die KOPM behandelt vor allem Kinder mit Teilleistungsstörungen (TLS) bzw. minimalen cerebralen Dysfunktionen (MCD). Ursachen für TLS/MCD sind:

  • Pränatal: Infektionen, Ernährungsfaktoren, chemische, endokrine und mechanische Faktoren,Blutungen am Anfang der Schwangerschaft sowie seelische Dauerbelastung
  • Perinatal: Hypoxie, Frühgeburten, Komplizierte Geburten, Sectio, Nabelschnurkomplikationen, Plazentaprobleme
  • Postnatal: Vitaminmangel, Übergewicht, Meningitis, Hydrocephalus, Toxikosen, Anfallsleiden, Komplikationen bei Impfung aber auch: Umweltfaktoren, Erziehung (Erziehungsstil/Bewegungsmangel),Vernachlässigung, Missbrauch, Misshandlung, Probleme mit Sinnesorganen

Die Behandlung ist bei den nachfolgend aufgeführten Indikationen angezeigt, insbesondere wenn sie inKombination untereinander auftreten:

1. Wahrnehmungsstörungen

  • Entwicklungsverzögerungen oder Störungen im kinästhetischen, taktilen, vestibulären, visuellen, akustischen Bereich
  • Beeinträchtigtes Spüren, Empfi nden und Erleben der eigenen Körperlichkeit, begrenzte und gestörte Bewußtheit über das persönliche Körperschema
  • Störungen in der Handlungsplanung und –durchführung und in der Zeit-und Raumorientierung
  • Fehlende Eigen- und Fremdwahrnehmung

2. Bewegungsstörungen

  • Entwicklungsverzögerungen und Störungen in der grob- und feinmotorischen Koordination mit eventuellauftretenden motorischen Seitendifferenzen,
  • Störungen der Bewegungskontrolle, der Kraftdosierung, der Kraftanpassung und der Gleichgewichtskontrolle
  • Gliedmaßenanomalien mit dadurch bedingten motorischen, emotionalen und/oder sozialen Problemen
  • Störungen in der Visuo- und Graphomotorik und der Hand- und Fußgeschicklichkeit, Verzögerungen in der Seitigkeits- und Dominanzentwicklung
  • Störungen und Entwicklungsverzögerungen in der Sprache und im Sprechen (Dysgrammatismus, Stottern)

3. Verhaltensstörungen

  • Kinder, die als „Zappelphilipp“, „Angsthase“, „Störenfried“, „Ungeschickte“ auffällig werden
  • Psychomotorische Hemmung bzw. Enthemmung mit sozial-emotionalen Fehlanpassungen
    Hyperaktivität oder Hypoaktivität
  • Aggressive, autoaggressive und regressive Verhaltensweisen
  • Leistungsverweigerung und sozialer Rückzug
  • Konzentrationsstörungen, Aufmerk-, und Gedächtnisleistungen
  • Fehlendes Selbstbewusstsein und Realitätsbewusstsein
  • Beeinträchtigungen bei der Kontaktaufnahme und Kommunikation sowie beim Ausdrucksverhalten

Nicht zu unterschätzen ist der Einfluss der Psyche auf die Haltung. Häufig erzielt man gute Erfolge, wenn man Psychomotorik vor einer Rückenschule mit reiner Muskelkräftigung anwendet, da die Haltung oft durch geringes Selbstbewusstsein, Probleme, v.a. in der Pubertät negativ beeinflusst wird („sich verstecken wollen“).

Die KOPM wendet meist das Spiel als Medium an, so dass sich jede Fußgymnastik oder Rückenschule im Sinn der Psychomotorik gestalten lässt. Weiterhin wird ständig der Bezug zum täglichen Leben hergestellt, z.B. Training der Aufrichtung in der Rückenschule. Gerade bei kleineren Kindern lässt sich so die Motivation zur Mitarbeit erhöhen.

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Kinesiologie

Die Kinesiologie ist eine ganzheitliche Heilmethode.

Der Begründer der Kinesiologie, Dr. Georg Godeheart, Chiropraktiker/USA, entdeckte den Zusammenhang von gestörteem Energiefluß und Muskelfunktion. Anfängliche Störungen des energieflusses können, wenn sie länger anhalten, zu Krankheiten führen.

Touch for Health(TfH) ist eine Methode, die von dem Chiropraktiker Dr. John Thie entwickelt wurde, um über manuelle Muskeltests Muskelschwächen und Energieblockaden wieder zu lösen. Hierzu wird auf Akkupressurpunkte des Meridiansystems und auf neurovasculäre Kontaktpunkte Einfluß genommen und das neurolymphatische Reflexsystem aktiviert.Dadurch kann die Blutzufuhr zu den Organen beeinflusst werden.

Eine wichtige Rolle spielt außerdem die Ernährung und der Wasserhaushalt des Körpers.

Durch die Energiebalance werden Selbstheilungskräfte mobilisiert, Stress reduziert und somit das Immunsystem gestärkt.

Der Organismus des Menschen ist in Balance, wenn die Biochemie (Stoffwechselvorgänge im Organismus),
die Biomechanik (Muskel-und Knochenapparat) und die Psyche (Emotionen) im Einklang sind.

Biochemie, Biomechanik und Psyche werden als die "Triade der Gesundheit" bezeichnet.

Innerhalb der Kinesiologie gibt es verschiedenen Bereiche ( z.B. Schul-und Zahnmedizin, Psychotherapie, Pädagogik und Naturheilverfahren), in denen ausgebildete Kinesiologen arbeiten.

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Cornelia Smith Stefanie Meier Susanne Weisenberger